Schulcatering: „Jede Kalkulation ist auf den Kopf gestellt“


Mirko Mann Optimahl Catering Corona

Seit Ende April besucht ein Viertel der rund 350.000 Berliner Schüler wieder die Bildungseinrichtungen. Für Hauptstadt-Caterer Optimahl läuft das Geschäft aber noch lange nicht auf Normalniveau – Geschäftsführer Mirko Mann über finanzielle, logistische und hygienische Herausforderungen.

Den gesamten Beitrag können Sie nur als registriertes Mitglied lesen.


Der Corona-bedingte hygienische Aufwand fließt ebenfalls in die neue Kalkulation mit ein, genauso wie der Corona-geschuldete Wunsch nach einer Essensverpackung. Wenn die klassische Essensausgabe in Corona-Zeiten passé sein soll und stattdessen eine Verpackung gewünscht ist, dann wäre aus Sicht Mirko Manns die Frage der Finanzierung einer solchen zu klären. „Alle wollen sie, aber keiner möchte sie bezahlen“, beschreibt er die Problematik. Ebenso wären die Personalkosten – sie sind dieselben wie vor Corona – zu berücksichtigen. Das Essen muss ausgegeben werden, mit oder ohne Verpackung, und auch dafür ist Personal zu kalkulieren. Die Frage ist: Wer erstattet uns hier die Kosten?“, beschreibt der Catering-Unternehmer ein zentrales Thema der Verhandlungen rund um das aktuelle Schulcatering.

Unsere Empfehlung